Mein monatlicher Post als Brand-Ambassador für Designer-Vintage dreht sich im April um hessnatur, ein „Urgestein“ der Bio-Branche.
Höher hinaus in Sachen Nachhaltigkeit als hessnatur, das geht kaum. Das Unternehmen aus dem hessischen Ort Butzbach brilliert hier auf allen Gebieten: hessnatur fertigt Kleidung nicht nur aus Naturmaterialien aus kontrolliert biologischem Anbau. Sondern benutzt zugleich innovative, die Ressourcen schonende Stoffe. Bienenwachs, Hanf oder Refelt-Filz etwa. Klar, dass die Marke nach dem strengen GOTS-Standard zertifiziert ist. Klar ist auch, dass transparent und fair gefertigt wird. hessnatur war 2005 sogar das erste deutsche Mitglied der Fair Wear Foundation. Dank einer Zero-Waste-Politik gibt es keine Textilabfälle. Und dass auf Toxisches wie Chlorbleiche, optische Aufheller oder Ausrüstungschemikalien verzichtet wird, versteht sich von selbst. Dass ist, finde ich, schon eine unglaublich beeindruckende Bilanz.





„Philomena Zanetti“ klingt für ein Modelabel vielleicht einen Tick zu altertümlich, aber als ich die dazugehörigen Entwürfe als Email-Anhang erhielt war ich sofort hingerissen. Klare lineare Schnitte, die dennoch genügend Schwung haben, leicht verspielte Details und luxuriös wirkende Stoffe: Die Zanetti-Kollektion ist klein, fein und durchdacht. Von Julia Leifert, der dazugehörigen Designerin, war ich auf der Berliner Modewoche ebenfalls begeistert. Sie vereint Klugheit, Präzision und Idealismus, wirkt ungemein freundlich und sieht zudem noch außergewöhnlich gut aus.

