
Folkdays-Store in Berlin, Bild: Zoe Spawton.
Die Idee das Fair-Fashion-Labels Folkdays in Berlin entspricht im Prinzip der Idee dieses Blogs. Auf faire und gute Herstellungsbedingungen zu achten und trotzdem oder gerade deswegen Spaß an schönen Dingen zu haben. Bei Folkdays findet man hübsche Accessoires aus den Bereichen Mode und Interior. Diese stammen aus verschiedenen Entwicklungsländern und wurden von Kunsthandwerkern gefertigt, die Folkdays-Gründerin Lisa Jaspers fast alle persönlich kennt. Jetzt hat Folkdays zusammen mit dem Goethe-Institut und der Non-Profit-Organisation „Be able“ eine vielversprechendes Projekt in Südostasien in Gang gesetzt. Es heißt „Textilresidenzen“ und vernetzt kunsthandwerkliche Produzenten in Südostasien mit westlichen Designern.









Heute morgen bin ich erstmals mit lauter kleinen Stoffbeutelchen bewaffnet zum Einkaufen gefahren (neben den üblichen großen Behältnissen wie Körben und Tragetaschen). Für Salatköpfe, Weintrauben, winzige Kurkuma-Stücke und solcherlei Dinge, die ich nicht so gut lose in den Korb packen kann. Die Idee dafür stammt von Nadine Schubert, einer erfrischend undogmatischen Umweltaktivistin, Mutter zweiter Kinder, und Autorin eines Buches namens „Besser leben ohne Plastik“. Nadine hielt gestern auf dem Blogger-Workshop „Re-Think“ bei der Otto-Group in Hamburg einen ziemlich anschaulichen Vortrag darüber, wie sie seit ein paar Jahren ohne Plastik lebt. Währenddessen ließ sie Mehrweggläser mit selbst gemixten Peelings oder einer mit verbrannten Mandeln angerührten Mascara (die sie auch aufgetragen hatte – sah super aus) herumgehen. Warb für den Mut zum Selbermachen und beteuerte glaubhaft, dass das plastikfreie Leben nicht besonders zeitaufwändig sei. Man könne Schritt für Schritt darauf hinarbeiten, ohne sich zu verbiegen. Nun lebe ich schon seit einiger Zeit mit immer weniger Plastik. Zehn Tipps, Plastik zu vermeiden, habe ich längst gepostet. Dank Nadine Schubert kommen aber noch einmal fünf weitere hinzu: 


Sunny Copenhagen! Kopenhagen macht glücklich. Natürlich in erster Linie, weil es eine so schöne und liebenswerte Stadt ist. Aber am vergangenen Donnerstag machte es mich – bei strahlendem Sonnenschein – doppelt froh wegen des inspirierenden Copenhagen Fashion Summit 2016. Ein Modegipfel, ganz im Zeichen von Nachhaltigkeit. Und bemerkenswert international besetzt. Der Summit, der vor sieben Jahren von der Leiterin des Dänischen Mode-Instituts Eva Kruse ins Leben gerufen wurde, zieht immer mehr wichtige Entscheider aus der Textilbranche an. Top-Manager von Nike, Adidas, Kering und H&M waren dabei. Und echte Urgesteine des ökologisch bewussten Produzierens wie François Girbaud oder der eindrucksvolle Umwelt-Aktivist und Abenteurer Rick Ridgeway von der US-Outdoor-Marke Patagonia. Dazu Fashion-People, die man sonst in Paris oder Mailand trifft, wie die Modejournalistinnen Suzy Menkes (vogue.com) und Vanessa Friedman (New York Times). Supermodel Amber Valletta moderierte. Und Mary, Kronprinzessin von Dänemark, hielt eine flammende Rede über Frauenrechte in der Textilindustrie. 
